Niedergang

Klosterruine
In den Wirren der Reformation gelangte das Kloster mit der Eroberung der Burg Delmenhorst 1482 unter die Herrschaft des Bistums Münster. Franz von Waldeck, Bischof von Münster, ließ das Kloster in den Jahren 1533 - 1536 besetzen, plündern und zerstören. Die letzten Mönche wurden mit Renten abgefunden.

Erst 1547 wurden die Oldenburger Grafen wieder Landesherren von Hude. Graf Anton I. von Oldenburg ließ das noch erhaltene Abthaus zum Jagdschloss umbauen. Die ehemalige Torkapelle des Klosters wurde Pfarrkirche für Hude und die umliegenden Bauernschaften. Nach dem Tod des Grafen Anton Günther 1667 kam ein Teil der Grafschaft durch Erbfolge an die dänische Krone. Erst 1773 wurde Oldenburg wieder selbstständig.